13×13 ist eine unabhängige Plattform für Menschen, die etwas zu sagen haben — nicht die lautesten, sondern die aufmerksamsten.
Jetzt mitmachenDas Projekt
13×13 ist eine unabhängige Plattform für das Wallis — nicht von Journalisten, sondern von Menschen, die hier leben, etwas zu sagen haben und denen die Sprache wichtig ist.
Menschen, die sich trauen, unbequem zu sein. Die Selbstkritik als Tugend verstehen und den Mut haben, sich zu exponieren.
Die Grundlage ist eine Charta: 13 Standpunkte, die beschreiben, wie wir schreiben, was uns leitet und warum Unabhängigkeit keine Verhandlungssache ist.
Warum 13×13
Keine Redaktion, die dir sagt, was wichtig ist. Kein Algorithmus, der dir sagt, was ankommt. Nur Texte, die entstehen, weil jemand etwas beobachtet hat.
Kein Inserent, kein Sponsor, keine Partei im Hintergrund. Was du schreibst, gehört dir.
Reportage, Essay, Glosse, Gedicht — solange es ehrlich ist, hat es bei 13×13 Platz.
Eine Plattform, die wächst. Mit Menschen, die denken. Aus dem Wallis heraus, über das Wallis hinaus.
13×13 versteht sich als Forum. Auch für unbequeme Positionen, solange du fair argumentierst.
Du entscheidest, wann und worüber du schreibst. Einmal im Monat reicht vollkommen.
Feedback von der Community, keine roten Stifte. Wer substanzielle Hinweise gibt, wird gehört.
Was wir denken
Wer für 13×13 schreibt, teilt diese Haltungen — zumindest im Grundsatz.
Die 13 Standpunkte sind das Fundament der Plattform — formuliert, diskutiert, beschlossen.
→ Zu den StandpunktenCharta der Schreibenden
Die Charta ist kein Regelwerk, das kontrolliert — sie ist ein Bekenntnis, das verbindet. Wer einen Beitrag einreicht, erklärt sich damit einverstanden. Nicht weil es verlangt wird, sondern weil es selbstverständlich sein sollte.
Meine Texte entstehen ohne kommerziellen Auftrag, ohne politische Weisung und ohne persönliche Vorteilsnahme. Wenn ich in einem Thema befangen bin, sage ich es.
Was ich schreibe, habe ich recherchiert oder klar als Meinung kenntlich gemacht. Fakten und Haltungen trenne ich bewusst. Für beides übernehme ich Verantwortung.
Kritik an der Sache ist erwünscht, Angriffe auf die Person sind es nicht. Auch wer anderer Meinung ist, verdient einen fairen Umgang.
Gefälligkeitstexte liegen mir fern. Ich schreibe, was ich für wahr und wichtig halte — auch wenn es unbequem ist.
Sexismus, Rassismus, Homophobie und jede Form menschenfeindlicher Äusserungen haben in meinen Texten keinen Platz — weder offen noch versteckt.
Ich schreibe unter meinem Namen. Wer für eine öffentliche Plattform schreibt, steht dazu. Ausnahmen bespreche ich offen mit der Gemeinschaft.
Die Urheberrechte verbleiben bei mir. Ich räume 13×13.ch das Recht zur Erstveröffentlichung und dauerhaften Online-Publikation ein.
Wenn die Gemeinschaft oder das Board begründete Hinweise zu meinen Beiträgen hat, nehme ich diese ernst und setze mich damit auseinander. Nicht weil ich muss — sondern weil gemeinsame Sorgfalt zum Anspruch gehört, den wir alle teilen.
13×13 lebt vom Zusammenspiel vieler Stimmen. Ich bringe mich konstruktiv ein — auch in der Diskussion, auch wenn ich anderer Meinung bin.
KI darf mich beim Korrekturlesen unterstützen — nicht beim Denken, nicht beim Formulieren, nicht beim Ersetzen meiner eigenen Stimme. Wo KI bei der Recherche mitgewirkt hat, weise ich darauf hin. Transparenz ist keine Option — sie ist Pflicht.
Wen wir suchen
Du musst nicht Schreiben studiert haben. Du musst etwas beobachtet, erlebt oder gedacht haben, das andere interessiert.
Menschen, die genau hinschauen — und das Gesehene in Worte fassen wollen. Lehrer:innen, Ärzt:innen, Bäuer:innen.
Menschen mit einem Berufsleben oder einer Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Handwerker:innen, Unternehmer:innen.
Menschen, die sich ärgern, wundern oder widersetzen — und das fair begründen können. Bürger:innen mit Haltung.
Schreibende, Fotograf:innen, Illustrator:innen — wer Texte visuell oder sprachlich erweitern kann.
Wer das Wallis verlassen hat und einen anderen Blick mitgebracht hat — von aussen nach innen.
Wer ins Wallis gekommen ist und Erstaunliches beobachtet — von innen nach innen, frisch.
Das Format
Keine Vorgaben zur Länge. Keine Pflicht zur Regelmässigkeit. Aber ein klares Bekenntnis zur Sorgfalt.
Reportage, Essay, Meinungsstück, Gedicht, fiktiver Monolog. So lang oder kurz wie nötig. Kein Zeichenlimit.
Fotos mit Bildunterschriften, visuelle Serien, Illustrationen. Alles, was einen Ort oder ein Thema zeigt.
Wer KI für Recherche oder Korrektur nutzt, kennzeichnet das. Den Text selbst schreibt der Mensch.
Einmal im Monat? Einmal im Quartal? Das bestimmst du. 13×13 ist kein Arbeitgeber.
Das Wallis hat mehr Geschichten als Leute, die sie erzählen. Das wollen wir ändern.— 13×13, Standpunkt 01
So einfach geht's
Formular ausfüllen, kurz erklären, warum du mitmachen möchtest.
Kurzes Gespräch (20 Min.) — persönlich, per Telefon oder Zoom.
Thema wählen, schreiben, einreichen. Feedback von der Community.
Veröffentlichung, Autorenprofile, Teil der Gemeinschaft werden.
Kein Bewerbungsverfahren. Kein Eignungstest. Nur ein erstes Gespräch.